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Die Wasserkunst

Das Wasser in der Hansestadt



Die Wismarer Wasserkunst wurde in den Jahren 1580 - 1602 nach den Plänen des Meisters Philipp Brandin im Stil der hölländischen Renaissance errichtet und diente bis 1897 der Wasserverteilung. Durch ausgehöhlte Baumstämme wurde das Wasser mittels natürlichen Gefälles von einer nahen Quelle (Metelsdorf) zum annähernd höchsten Punkt der Altstadt geleitet, um von dort in mehr als 200 Häuser und 16 öffentlichen Schöpfstellen hinabgeleitet zu werden. Die purpurnen Schrifttafeln mit Goldlettern rings um die Dachtraufe erzählen die "Geschichte des Wassers" in lateinischer Sprache, an der Bodenseite findet sich die deutsche Übersetzung.

Das aus der Spätrenaissance stammende Bauwerk wurde in den 70er Jahren unseres Jahrhunderts restauriert, jedoch unter Aussparung der früheren Brunnenfiguren Adam und Eva, deren Originale im Stadtgeschichtlichem Museum ausgestellt sind. Kopien zieren heute die Nordseite der Wasserkunst. Die "Wasserkunst" und der "Alte Schwede" rivalisieren um die Gunst als Wahrzeuchen der Hansestadt Wismar

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